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NALI - The Natural Life Initiative > Essen & Trinken  > Wermutkraut und Wermutwein

Wermutkraut und Wermutwein

Das Wermutkraut ist ein Korbblüter mit dreifach fiederspaltigen graugrünen filzigen Blättern. Der lateinische Name ist Artemisia absinthium. Das Kraut kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird hier in Mitteleuropa gern in Gärten kultiviert. Mönche brachten es seinerzeit mit. Sein Duft ist herbwürzig.

Das Kraut kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Äußerlich als Tinktur kann es bei Wunden, Prellungen und Quetschungen helfen. Innerlich angewendet ist es blutbildend und -reinigend, hilft dem Magen und fördert die Verdauung.

Der Wermut-Tee:

Tee kann einfach mit zwei Löffel voll Blätter oder auch ein bis zwei Zweige und kochendem Wasser hergestellt werden. Nach 10 Minuten Ziehzeit ist der Tee fertig. Ein bis drei Tassen werden empfohlen, jedoch sollte eine Anwendung über viele Wochen unterbrochen werden, um die Wirkung auf den Körper zu erhalten. Eine Pause ist daher gut.

Neben dem Tee kann man auch Wermutwein, bekannt als Martini zum Beispiel, herstellen. Diese ist als Aperitif sehr lecker. Einfach Eiswürfel und eine Scheibe Zitrone oder Orange mit in das Glas geben.

Wir haben gerade auch Wermutwein angesetzt, hier mein Rezept:

1 Flasche trockenen Weiß- oder Rotwein

100 ml Weinbrand oder Grappa/Obstbrand

Dünn abgeschälte Schale einer halben Bio-Zitrone

optional ergänzen mit etwas abgeschälter Schale einer Orange/Grapefruit

5 Nelken oder Zimtblüten

Eine kleine Zimtstange

50g Zucker

1 Löffel Honig

Einige Aroniabeeren oder getrocknete Früchte, die du magst

2 Zweige Wermutkraut

Alles außer den Wein und Wermutkraut  in ein sauberes Glas oder eine Flasche mit größerer Öffnung geben und den Zucker und Honig verrühren. Dann langsam auffüllen und das Wermutkraut zugeben. Gern kannst du weitere Blüten und Kräuter ergänzen, ganz wie du magst. Auch ein Stück Ingwer kannst du mit hinzutun. Ich empfehle aber mit eher wenig Ergänzungen zu arbeiten. Lieber erst mal ausprobieren.

Die Zuckerzugabe ist von der Menge her zwar meine Empfehlung, aber probiere gern selbst aus. Ein süßerer Wein braucht natürlich weniger Süße. Aber bedenke auch, kalt genossen, nimmt man weniger Zucker wahr. Probieren macht hier den Meister.

Das ganze 2 Tage abgedeckt im Kühlen Dunklen ziehen lassen. Der Keller ist gut geeignet. Gern kannst du probieren und dann abseihen und in eine Flasche füllen, dann gekühlt lagern empfiehlt sich. Wenn du nach 2 Zagen noch nicht zufrieden bist mit den Bitterstoffen, kannst du auch noch etwas länger ziehen lassen, aber ich empfehle, nicht viel länger als 3 Tage.

Lass es dir schmecken…

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...weil es Genuss sein soll...

Aber denke auch daran, alkoholische Getränke sind Genussmittel und für den gelegentlichen Genuss gedacht. Beim Wermut kommt noch etwas hinzu, die ätherischen Öle sind leicht giftig. Ein Konsum über längere Zeit und in größeren Mengen und Konzentrationen ruft Sinnestäuschungen und Verwirrungen hervor. Wir kennen das aus der Geschichte, eine Zeit lang war Absinth Schnaps sehr beliebt, jedoch führte der häufige Genuss von diesem Schnaps zu Wahnvorstellungen und Delirien.
Wie immer gilt auch hier das Motto: Maß halten und genießen.

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